Der Eiserne Vorhang bildete während des Kalten Krieges eine politisch und physisch nicht zu überwindende Grenze zwischen West-und Osteuropa. Zum Eisernen Vorhang zählten auch die Berliner Mauer und die österreichischen Grenzen nach Ungarn und zur Tschechoslowakei. Die Grenzbefestigungen waren aus Stacheldraht und zum Teil mit Selbstschussanlagen und Minenfelder ausgestattet, um die vor allem die Flucht von Ost nach West zu verhindern. Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus in Osteuropa und der Sowjetunion wurde der Eiserne Vorhang sukzessive abgebaut. Den Beginn machte Ungarn an der Grenze zu Österreich im Mai 1989.

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