Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Begriff Kalter Krieg vor allem für den Ost-West-Konflikt zwischen den Weltmächten UdSSR und USA verwendet. Es handelte sich um eine nicht kriegerische Konfrontation der Staatenblöcke, wobei ideologische und propagandistische oder wirtschaftlichen Kampfmaßnahmen sowie Kriegsandrohungen zum Rande des Kriegsausbruchs führten. Zu den wichtigsten Auswirkungen des Kalten Kriegs zählten der Eiserne Vorhang durch Europa, das Wettrüsten und eine gezielte Bündnispolitik in Form von Militär- und Wirtschaftsbündnissen. Kriegerische Handlungen während des Kalten Krieges gab es in Form von Stellvertreter-Kriegen in Asien und Afrika, in denen es um die Ausweitung des Einflussbereichs der ‚Supermächte' ging. (Korea-Krise 1950–1953, Vietnam-Krieg 1957–1975). Mit dem Zerfall des Ostblocks ab 1989 fand der Kalte Krieg ein Ende.

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