Der 1949 gegründete VdU (Verband der Unabhängigen) verstand
sich als Sammelpartei des "dritten Lagers" und als Interessenvertretung
ehemaliger Nationalsozialisten, Heimatvertriebener, Heimkehrer und politisch
Unzufriedener. Im Jahr seiner Gründung trat er als WdU (Wahlpartei der
Unabhängigen) erstmals bei Nationalratswahlen an. Nach Wahlverlusten und
organisatorischen Konflikten wurde der VdU 1955 von der neu gegründeten
und national ausgerichteten FPÖ (Freiheitliche Partei Österreichs) übernommen.