Die Kommunistische Partei Österreichs verstand sich nach
Wiederaufnahme der legalen Tätigkeit als Nachfolgerin der Revolutionären
Sozialdemokratie bzw. des Austromarxismus. Sie stand in einem Naheverhältnis
zur sowjetischen Besatzungsmacht und erstrebte die Errichtung einer Volksdemokratie
in Österreich. Nachdem sie 1947 aus der Regierung ausgeschieden war, war
sie – zeitweise im Bund mit den Linkssozialisten – bis 1959 im
Nationalrat vertreten.